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10. November 2011 4 10 /11 /November /2011 09:41

Email-Clients gibt es wie Sand am Meer. Der wohl beliebteste und bekannteste Email-Client kommt aus dem Hause Microsoft und gehört unbestritten zu den besten Email-Clients am Markt: „Outlook“. Die Funktionsvielfalt der aktuell Version Outlook 2010 für Windows (bzw. Outlook 2011 für Mac) ist enorm und bietet nicht nur privaten Anwendern ein erstklassiges Emailprogramm, sondern Unternehmen außerdem sehr viele Zusatzfunktionalitäten wie etwa einen Kalender mit der Möglichkeit Termine mit anderen Nutzern im Netzwerk zu vereinbaren, eine umfangreiche und komfortable Kontaktverwaltung und vieles mehr - eben alles, was der Manager von Welt so braucht. Entsprechend umfangreich sind auch die Funktionseinstellungen für die verschiedenen Features bei Outlook, aber nicht immer bedeuten viele Funktionen auch einen echten Mehrwert für den Nutzer. Für einige private Anwender ist die Funktionsvielfalt von Outlook bereits zu groß und sie suchen nach einer Alternative, die wirklich nur die nötigsten Funktionen beinhaltet. Bereits ein bekanntes Sprichwort sagt: „Manchmal ist weniger mehr“.

 

An dieser Stelle kommt der Open-Source Email-Client „Thunderbird“ zum Einsatz. Der Thunderbird der Mozilla Foundation wurde Mitte 2003 in der Version 0.1 veröffentlicht und steht seitdem unter der GPL-Lizenz zum kostenlosen Download bereit. Die aktuell verfügbare Version von Thunderbird wurde Ende April 2011 veröffentlicht und träge die Versionsnummer 3.1.10. Im Gegensatz zu Outlook ist steht Thunderbird nicht nur für die Plattform Windows und Mac zur Verfügung, sondern kann auch unter den Betriebssystemen Linux, BSD, Solaris, eComStation und OS/2 genutzt werden. Die Verbreitung dieser Versionen ist aufgrund Ihrer Nische sehr gering. Wie bereits weiter oben geschrieben umfasst Thunderbird sämtliche Funktionen zum E-Mail- und Nachrichtenempfang des seit Microsoft Windows 98 mitgelieferten Standard-E-Mail-Programms Outlook Express. Damals gab es eben noch nicht so viel Schnickschnack wie heute und die Entwickler von Thunderbird versuchen diese „Minimalistik“ in zukünftigen Version beizubehalten. Wer zusätzliche Funktionen benötigt, für den gibt es inzwischen diverse Add-On, die nachträglich installiert werden können. Ich persönlich habe mir auch schon einige Add-Ons installiert. Empfohlen sei hier GnuPG-Erweiterung namens Enigmail, welches die Verschlüsselung und digitale Signierung von Emails ermöglicht.

 

Ich selbst nutze Thunderbird seit 2008 und bin damit rundum zufrieden. Selbstverständlich bietet Outlook letztlich mehr Features und Funktionen, aber für den „normalen Emailverkehr“ steht Thunderbird meiner Meinung nach eine sehr gute Alternative dar.

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Published by IT News-Blog
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